ein verschwommenes schwarz-weiß Foto als Ideengeber für dieses Motiv. Es ist klar, dass die Hauswand die hellste Stelle im Bild sein wird. In welcher Farbe soll der Himmel erscheinen. Mit dem begann ich mein Aquarell. Ich nahm ein verdünntes Viridien-Grün mit leichtem Schuss Cobalt-Blau. Dem Drang alles ganz genau in eine  Form zu pressen, konnte ich wiederstehen. Auch die Vorlage hatten sehr verschwomme Stellen aus Gesträuch und so waren es die Pinselstriche, hart und weich gesetzt, um die Vegetationzu simulierten. Ich hattte das Bild schon abgeschlossen – als ich mich entschied konsequent die Schatten zu setzen. Davor scheue ich oft zurück und prombt …kommt wieder die Aussage “ ist aber düster geworden“. Das Aquarell ist gut und entfaltet seine Wirkung aus zwei Metern Entfernung…hier mit dem Auge Linien und Details zu inspizierten, bringt nichts..die hohe Kunst der Abstraktion, ohne das Motiv gänzlich verschwimmen zu lassen ist eine gute Idee gewesen. Also keine Angst vor Dunkelheiten und Schattenseiten im Bild.