die Maltechnik habe ich schon öfter genutzt. Auf einem Blatt Papier werden helle Farbschichten angelegt, mit Wasser besprüht so dass sie verlaufen und schöne Untergrundtöne bilden. Ein paar Körnchen Salz bilden diese klassischen Struckturen, die sich wie kleine Blüten ausnehmen…Wenn alles trocken ist  lautet die spannende Frage: Was lässt sich nun für ein Bild komponieren? Ich drehe und wende das Papier und dann entscheide ich mich für ein Blütenaquarell. Hier geht es dann vor allem um die Negativmalerei. Das heißt, die Formen der Blüten werden ausgespart und dunkel umrandet, es wird natürlich niemals ein naturgetreuer Strauss und das soll er nicht. Da ist wieder viel Phantasie im Spiel. Das Auge sucht sich seine Formen und hat was zu tun. Ja, ist ein inspirierter Februar-Strauss geworden und gleich gerahmt, damit ich das Bild anschauen kann.