In unserer Seminargruppe für Gestaltung hatten wir unter anderem die Aufgabe, mit farbigen Vierecken ein Blatt zu füllen. Natürlich nicht irgendwie…die Kompostion sollte stimmig sein. Kontraste spielen dabei eine große Rolle. Am Ende stellten wir unsere Arbeiten in einen großen Kreis und besprachen die Ergebnisse….einige Arbeiten war Ton in  Ton – jeder  nach seinem persönlichen Fasson. Es ist immer spannend wie ein Thema unterschiedliche Ergebnisse hervor bringt. Meine Arbeit hatte im Zentrum kleine bunte Farbflächen die recht lose angeordnet waren, nach außen hin wurden die Formen größer und geordneter. “Das ist ja viel zu bunt” kam das Statment meiner Mitschülerin. Wenn etwas bunt ist, dann war es gleich bedeutend mit Chaos und falsch. Warum meine Arbeit dann doch nicht chaotisch, sondern eben farblebendig war, klärten wir im Nachgang. Hier ein Doodle vom Wochenende. Es ist bunt und vielleicht Chaos im Bild wie es sich für eine echte Flimmerkiste gehört. Muss immer alles nach künstlerischen Gesichtspunkten betrachtet werden? Dem einen gefällt es und dem anderen nicht. Hier eine Malerei als Spielerei. Und ja sie ist recht bunt 😉

2015-09-26 16.37.18