das Brandenburg-Stadt-Motiv fasziniert mich noch immer und ich habe Energie weiter daran zu arbeiten. Große Formate sind für mich ungewohnt und eine zusätzliche Erschwernis. So stellt sich nach einem Maltag nicht immer die gewünschte Freude über eine gelungene Arbeit ein. Macht nix…ich lerne gerade viel, spüre Impulse denen ich nicht nachgebe, zum Beispiel in einer flächigen Malweise  Striche und grafische Zeichnungen einzufügen. Diese Elemente peppen oft ein Bild auf, wenn ich die tumpen Flächen nicht sehen kann und nach einem Ausweg suche. Man kann auch sagen an meinen Grenzen beginne ich zu kritzeln…Nicht wie gewohnt zu reagieren bringt die Suche nach Alternativen mit sich. Wie handaben andere es Flächen interessant werden zu lassen? Lasuren sind eine Option. Auch damit tue ich mich schwer. Meine Stärke ist die Farbauswahl und auch wenn ich die Grundlagen der Farblehre kenne so mache ich es doch letztlich intuitiv. Auf mein Farbgefühl ist Verlass. Flächen und Strukturen gelungen zu mischen das hakelt noch immer. Auf einem kleinen Blatt bleibt vieles schemenhaft ausreichend. Doch hier auf dem Format 56 xd 76 sind reizvolle Detail gefragt. Sich von der Vorlage zu lösen und neue Stilmittel zu probieren sprengt Grenzen. Wenn es scheinbar nicht mehr weiter geht hilft er Mut einfach mal die Sprühflasche zu nutzen und siehe da Farbtropfen laufen über das Blatten und lassen es interessant werden. Da kommt mir doch gleich mal eine neue Idee…

Das Bild ist eine schlechte Fotografie aber es hat seinen Reiz und sofort ist mein Brandenburg nur Deko meines Wohnzimmers. So alle halbe Jahre wird hier ausgetauscht…immer wenn ich ein neues Großformat hinbekommen habe 😉

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