Materialien - Papiere - Farben und Pinsel

Da ich öfter gefragt werde welches Material ich nutze  – hier   meine Erfahrungen und Tipps für  Materialien rund um die Aquarellmalerei.

Aquarellpapier

in einem der ersten Atelierkurse die ich besuchte, bekam ich die Botschaft ….das die Papiersorte von allen Malmitteln den größten Einfluss auf das Bildergebnis hat. Das kann ich inzwischen bestätigen. Als Anfängerin griff auch ich zu kostengünstigen No-Name – Aquarellblöcken und probierte danach hochwertige Papiervarianten aus. Ich mag glatte satinierte Papiere  reinweiß. Hier nutze ich Lana – Aquarellpapier  und gerne Canson Moulin du roy,… habe aber auch Arches und Fabriano ausprobiert. Es gibt Unterschiede wie sehr das Papier die Farbe aufsaugt und sich auch wieder auswaschen lässt. Für größere Bilder nehme ich gerne das dicke  600 g/m² – sonst die Grammatur 300 g/m².  Von diesen Marken verwende ich sowohl die Bogenware, als auch die Blöcke in unterschiedlichen Größen. Umgerechnet ist Bogenware preiswerter, aber manchmal ist eben auch ein Block praktisch, da will ich  mich nicht einschränken lassen. Den Rat bei einer Papiersorte zu bleiben,  habe ich nicht befolgt. Ich gehöre zu Denen die immer mal neue Papiersorten probieren. Es kommt auch darauf an, welches Motiv ich malen will. Bei Blumen ist Satiniertes mein Favorit, bei Landschaften sind Finekorn oft geeigneter.  Es gibt keine feste Regel, außer … auf gute Qualtität zu achten – 100 Prozent Hadern und mindestens 300 g/m².

Dennoch, auch ich nehme zum Probieren und für kleinere Malereien preiswerte Angebote an Papier. Hier mag ich das von Hahnemühle 425 g/m² Anniversary Edition – gibt es auch auch bei Gerstäcker unter etwas anderem Namen – .

Aquarellfarben

Ich nutze „Mijello Mission Gold Farben“ – Hier habe ich mir zunächst das große Sortiment – angeboten in Tuben – gekauft. Sofort war ganz klar  erkennbar, die Farben haben eine sehr hohe Pigmentierung und Farbbrillianz / Lichtechtheit,  die mich überzeugen. Meine Aquarelle leuchten schon mal wegen der tollen Mijello Farben. Inzwischen habe ich viele Tuben nachgekauft und meine Palette noch erweitert. Ich bin voll zufrieden und meinem Anbieter treu geblieben. Farbtechnisch habe ich hier alles was ich brauche. Das gute Preis-Leistungsverhältnis ist zusätzlich ein Pluspunkt.

Als Einsteigerin begann ich mit dem russischen White Night Farben – im Näpfchen. Diesen Kasten nutze ich immer noch, wenn es mal schnell etwas zu colorieren gibt und ich nicht die Tuben verwenden will. Auch für unterwegs ist ein Malkasten einfach praktisch und  klasse. Auch hier habe ich schon diverse Näpfchen nachbestellt. Bin damit auch voll zufrieden.

 

Pinsel - Stifte und Co

als echter Materialjunkie komme ich oft nicht an Stiften, Pinsel und Allerlei Zubehör vorbei. Der gute und teure Marderhaar-Pinsel, der für die Aquarellmalerei empfohlen wird, kommt seltener zum Einsatz. Auch meine Kunsthaar – Pinsel nutze ich oft und gerne. Wichtig ist mir eine Spitze, um sowohl Flächen zu füllen als auch dünnere Linien. Ich nutze Flachpinsel unterschiedlicher Größen für Ecken und Kanten auch mit Schrägen Bürsten. Sehr gerne nehme ich die Liniierer für lockere Überzeichnungen und  lebendige Striche.  Ein alter Bostenpinsel hilft für spezielle Effekte und Spritzer, hier heißt es einfach auch probieren, um  mit den Flach- und Rundpinseln unterschiedliche Farbspuren zu setzen. Ganz klar, der Pinsel ist lange nicht so entscheidend für ein Bild wie das Papier…ich gebe es zu brauche nicht alle aus meinem Pinseltopf wirklich. Nutze doch meistens eine Handvoll Lieblingspinsel.

Oft kombiniere ich für  meine kreativen Arbeiten auch Buntstifte mit Bleistift und Aquarellmalerei. Ich liebe Linien mit Tusche und Fineliner. Da nutze ich verschiedene Sorten. zum Beispiel ein Set von Micron Finelinern in unterschiedliche Stärken. Auch den Pit – Artistpen habe ich für Skizzen, sowie Aquarellkreiden von Faber und  Jaxon  und auch Ölkreiden für div. Experimente. Hier einfach ausprobieren und kombinieren.